Anreise und Vorlehrgang in Ingolstadt

Am vergangenen Wochenende traf sich die deutsche DJK-Delegation zum Vorlehrgang in Ingolstadt, bevor es gemeinsam zu den FISEC Games 2026 nach Budapest ging. Bis Samstagabend reisten die Sportler:innen in der Jugendherberge an. Die Mannschaften aus Tischtennis, Basketball und Futsal nutzten bereits den Samstag für erste Trainingseinheiten und letzte Vorbereitungen.

Offiziell begrüßt wurden die Teilnehmenden von den Bundessportwarten Jürgen Funke und Monika Bertram. Neben organisatorischen Abstimmungen zu Trainingsabläufen und Equipment standen vor allem die sportlichen Vorbereitungen im Mittelpunkt. Die Stimmung innerhalb der Delegation war hervorragend und die Trainingseinheiten verliefen vielversprechend.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen weiterer Trainings mit bis zu zwei Einheiten pro Sportart. In dieser Phase konnten die Athlet:innen den Feinschliff für die bevorstehenden Wettkämpfe vornehmen.

Früher Aufbruch und Ankunft in Budapest

Bereits in der Nacht zum Montag hieß es für die Delegation: Aufstehen um 3.30 Uhr. Mit dem Bus ging es zum Flughafen München, von wo der Flug um 7.15 Uhr nach Budapest startete. Die Reise verlief reibungslos, die Maschine landete sogar zehn Minuten früher als geplant in der ungarischen Hauptstadt.

Vor Ort wurden die deutschen Teilnehmer:innen von den Volunteers der FISEC herzlich empfangen. Nach einiger Wartezeit trafen auch die Leichtathletik-Verantwortlichen mit dem benötigten Sportgerät ein. Anschließend bezog die Delegation ihr Quartier im Deans Home Hotel.

Das erste gemeinsame Essen fand bereits auf dem Ludovika Campus statt. Die kurze Nacht und die lange Anreise machten sich bei vielen bemerkbar – einige Sportlerinnen und Sportler nutzten die Wartezeit auf ihre Zimmer sogar für einen kurzen Schlaf in der Hotellobby.

Trotz der Reisestrapazen standen am Montag weitere Trainingseinheiten auf dem Programm. Basketball, Tischtennis und Futsal nutzten die Trainingsmöglichkeiten zwischen 14 und 15 Uhr, um sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen.

Am Abend folgten wichtige Informationsveranstaltungen für Trainer:innen, Betreuer:innen und Delegationsleitung. In einer Präsentation wurden die diesjährigen Spiele, Wettkampfstätten, Transportmöglichkeiten und organisatorischen Abläufe vorgestellt. Bei den anschließenden Technical Meetings konnten die Trainerinnen und Trainer gemeinsam mit den Wettkampfverantwortlichen noch offene sportartspezifische Fragen klären.

Nach diesem langen Tag zogen sich die meisten Teilnehmenden früh auf ihre Zimmer zurück. Besonders geschätzt wurde dabei die wohltuende Abkühlung durch die Klimaanlagen im Hotel. Große Freude herrschte bei den erfahrenen Teilnehmenden über das Wiedersehen vieler bekannter Gesichter aus den internationalen Delegationen. Für viele fühlt es sich an, wieder Teil einer großen FISEC-Familie zu sein.

Wettkämpfe vom 14. Juli 2026
Basketball: Starker Auftaktsieg gegen Rumänien

Die deutsche Basketballmannschaft startete erfolgreich in das Turnier. Im ersten Spiel traf das Team auf die Auswahl aus Rumänien (Transsilvanien).

Von Beginn an machte sich die intensive Vorbereitung der vergangenen Monate bemerkbar. Die deutsche Mannschaft ließ sich auch durch den Druck des Gegners nicht aus der Ruhe bringen und überzeugte insbesondere in der ersten Halbzeit mit konzentriertem und dominantem Spiel.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Rumänen besser ins Spiel und konnten den Rückstand zeitweise verkürzen. Beim Stand von 53:42 wenige Minuten vor Schluss war die Partie noch nicht entschieden. Mit großer Einsatzbereitschaft verteidigten die Deutschen ihren Vorsprung und brachten den Sieg letztlich verdient ins Ziel.

Obwohl nicht jeder herausgespielte Freiwurf verwandelt werden konnte, überzeugte die Mannschaft insgesamt mit sehr klugen Entscheidungen und großem Kampfgeist. Am Ende stand ein verdienter 59:47-Erfolg auf der Anzeigetafel.

Trainer Felix sowie Fachwart Bruno zeigten sich mit dem Auftakt sehr zufrieden und blicken optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Im nächsten Spiel wartet mit Brasilien ein weiterer starker Gegner.

Tischtennis: Erfolgreicher Auftakt der Frauen

Einen gelungenen Start erwischten auch die deutschen Tischtennisspielerinnen. Sie konnten ihren Mannschaftskampf erfolgreich für sich entscheiden und damit die Stärke des DJK-Kaders unter Beweis stellen.

Die äußeren Bedingungen waren dabei nicht ganz einfach. Insbesondere die Lichtverhältnisse erwiesen sich als herausfordernd. Die Spielerinnen ließen sich davon jedoch nicht beeinflussen und zeigten konzentrierte Leistungen.

Schade war lediglich, dass aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nur wenige Zuschauer Zugang zur Halle hatten. Dadurch konnten die Leichtathletinnen und Leichtathleten ihre Teamkollegen nur eingeschränkt unterstützen.

Die Mädchenmannschaft sicherte sich die Goldmedaille und sorgte damit für den ersten großen Erfolg der deutschen Delegation. Die Jungen konnten ebenfalls überzeugen und gewannen einmal Gold sowie einmal Silber.

Die Ergebnisse der weiteren Begegnungen werden zeitnah auf der offiziellen Veranstaltungswebsite veröffentlicht.

Zu den Ergebnissen

Futsal: Premiere für die DJK-Auswahl

Besonders gespannt blickte die deutsche Delegation auf den ersten Auftritt der DJK-Futsal-Auswahl bei den FISEC Games. Erstmals nimmt eine Mannschaft der DJK in dieser Sportart an den internationalen Wettkämpfen teil. Der Futsal-Wettbewerb genießt seit Jahren ein hohes sportliches Niveau, weshalb eine Einschätzung der Konkurrenz im Vorfeld nur schwer möglich war. Mit Fachwart Torsten Haag und Trainer Florian Menne verfügt das Team jedoch über zwei ausgewiesene Experten, die die Mannschaft hervorragend auf das Turnier vorbereitet haben. Auch Roman Blok war in die Vorbereitungen eng eingebunden, konnte die Reise nach Budapest jedoch aus beruflichen Gründen leider nicht antreten.

Die ersten Spiele begannen bereits um 13 Uhr. Entsprechend groß war die Spannung innerhalb der gesamten Delegation. Im Auftaktspiel gegen Rumänien (Transsilvanien) zeigte die deutsche Mannschaft von Beginn an eine überzeugende Leistung. Mit ruhigem Spielaufbau, technisch starken Aktionen und präzisem Passspiel erarbeitete sich das Team früh Vorteile. Zwei hervorragend herausgespielte Treffer nach starken Eins-gegen-Eins-Situationen brachten Deutschland mit 2:0 in Führung. Darüber hinaus verhinderte der deutsche Keeper mit zwei überragenden Paraden mögliche Gegentreffer und gab seiner Mannschaft zusätzliche Sicherheit.

Die Rumänen erhöhten zwar den Druck, fanden jedoch nur selten eine Lücke im engmaschigen deutschen Abwehrverbund. Trainer Florian Menne und Torsten Haag hielten mit klugen Wechseln die Intensität hoch und bewahrten auch in hitzigeren Spielphasen die Kontrolle. Ein schneller Tempogegenstoß über die linke Seite führte schließlich zum verdienten 3:0.

Auch nach einem Foul und einer Gelben Karte in der ersten Halbzeit blieb die deutsche Mannschaft konzentriert und verteidigte weiterhin konsequent. Nach einer starken Parade des Torhüters fiel in einer unübersichtlichen Situation im Strafraum schließlich der erste Gegentreffer. Mit einer verdienten 3:1-Führung ging Deutschland in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte verlief zeitweise etwas chaotischer. Nicht jeder Pass fand sein Ziel, dennoch überzeugte die Mannschaft weiterhin mit kreativen Aktionen, technischer Raffinesse und großem Kampfgeist. Zwei weitere Treffer sorgten für die Vorentscheidung. Zwar musste die Defensive trotz großen Einsatzes noch zwei Gegentore hinnehmen, am Ende stand jedoch ein verdienter 5:3-Erfolg für Deutschland auf der Anzeigetafel.

Mit diesem gelungenen Auftakt feierte die DJK-Auswahl eine erfolgreiche Futsal-Premiere bei den FISEC Games und sammelte zugleich wichtige internationale Erfahrungen.

Wettkämpfe am 15. Juli 2026

Der erste Wettkampftag der FF-Games in Budapest war geprägt von einer geschlossenen Mannschaftsleistung und zahlreichen Erfolgen in Einzel- wie auch Teamdisziplinen.

Im Schwimmen zeigte das Team mehrere starke Leistungen und sicherte sich eine Vielzahl an Medaillen und Finalplatzierungen. Magdalena Kaltenecker gewann Gold über 50 m Brust sowie über 400 m Lagen. Ebenfalls über 400 m Lagen sicherte sich Oskar Iskakov die Silbermedaille, während Tjara Abrahams Bronze beisteuerte. Eine weitere Bronzemedaille gewann Maxi Hildebrandt über 200 m Kraul. In den Sprintdisziplinen überzeugten Elias Kruck und Maxi Hildebrandt jeweils mit Bronze über 50 m Freistil. Weitere gute Platzierungen erreichten Felix Kleinhückelkoten (5. Platz, 50 m Brust), Jan Binia (7. Platz, 50 m Freistil) und Lydia Leonhardt (8. Platz, 50 m Freistil).

 

Medaille 

Anzahl

🥇 Gold

6

🥈 Silber

5

🥉 Bronze

5

Gesamt

16

In der Leichtathletik setzte Ida Alfes mit dem Sieg im Hochsprung ein starkes Zeichen. Im Kugelstoßen sicherte sich Fine Schellinger die Bronzemedaille. Ergänzt wurden die Ergebnisse durch weitere vordere Platzierungen, unter anderem im Speerwurf der Jungen (Plätze vier und acht) sowie über 400 m Hürden (Platz fünf). Darüber hinaus qualifizierten sich die Sprinterinnen über 100 m und 200 m für die Halbfinals, zwei Athletinnen stehen im Finale über 800 m und auch die Jungenstaffel über 4x100 m erreichte das Finale.

In den Mannschaftssportarten präsentierte sich das Team sehr überzeugend. Die Basketballmannschaft gewann deutlich mit 61:28 gegen Brasilien. Auch im Futsal gelangen zwei klare Siege gegen Ungarn (7:2) und Indien (11:1).

Im Tischtennis konnte das Team mit starken Doppelergebnissen überzeugen: Sowohl im Mädchen- als auch im Jungendoppel wurden Goldmedaillen gewonnen, zusätzlich sicherten sich die Jungen Silber. Zum Team gehörten Noah Oeynhausen, Ole Brock, Thomas Pohl, Timo Westphal, Madita Höller und Lena Heuberger.

Insgesamt konnte das Team am ersten Wettkampftag sowohl in der Breite als auch in der Spitze überzeugen und eine vielversprechende Ausgangslage für die kommenden Wettkampftage schaffen.

Tagesbericht vom 16. Juli 2026

Der zweite Wettkampftag der FICEP Games 2026 in Budapest knüpfte nahtlos an den erfolgreichen Auftakt an und zeigte erneut die große Stärke und Geschlossenheit der deutschen DJK-Delegation. In vielen Disziplinen gelangen nicht nur Finalteilnahmen und persönliche Bestleistungen, sondern auch eine Vielzahl an Medaillengewinnen. Gleichzeitig bestätigten die Teams in den Spielsportarten ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalem Niveau.

 

Im Schwimmen präsentierte sich das Team erneut in hervorragender Form. Mehrere Athletinnen und Athleten überzeugten mit starken Rennen und Podiumsplatzierungen. Magdalena Kaltenecker sicherte sich Gold über 200 m Lagen sowie Silber über 50 m Schmetterling. Auch Lydia Leonhardt schwamm zu Gold über 50 m Rücken. Silbermedaillen gingen an Oskar Iskakov (100 m Lagen) und Felix Kleinhückelkoten (100 m Brust), während Elias Kruck über 50 m Freistil Bronze gewann. Weitere Bronzemedaillen steuerten Leonhard über 50 m Schmetterling sowie die Staffeln über 4x50 m Freistil mixed und jeweils 4x100 m Lagen bei den Mädchen und Jungen bei. Insgesamt zeigte das Team eine starke Breite, zahlreiche Finalteilnahmen sowie viele persönliche Bestzeiten.

In der Leichtathletik wurden die guten Leistungen des Vortages ebenfalls bestätigt. Fine Schellinger gewann Silber im Speerwurf, Lina Schmidt sicherte sich Bronze über 100 m und Franzi über 800 m ebenfalls Bronze. Felix Bäumer rundete das Resultat mit Silber im Diskus der Jungen ab. Darüber hinaus erreichten zahlreiche Athleten vordere Platzierungen, darunter zwei vierte Plätze über 100 m und 3000 m sowie weitere Top-8-Ergebnisse. Mehrere Athlet:innen qualifizierten sich zudem für die anstehenden Finalläufe und unterstreichen die positive Entwicklung im Team.

In den Mannschaftssportarten erlebte das Basketballteam einen intensiven Tag mit drei Spielen auf hohem Niveau. Gegen Österreich entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit vielen sehenswerten Aktionen, schnellen Ballbewegungen und aktiver Verteidigung. Nach einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte mussten sich die Deutschen am Ende knapp mit 68:72 geschlagen geben, wobei die österreichische Mannschaft vor allem durch eine hohe Trefferquote von jenseits der Drei-Punkte-Linie überzeugte. Gegen Spanien traf das Team anschließend auf einen äußerst starken Gegner, der mit kontrolliertem Ballbesitz, schnellen Kombinationen und konsequenter Defense dominierte. Trotz einzelner guter Aktionen musste sich Deutschland klar mit 50:81 geschlagen geben.

Im Futsal zeigte die deutsche Auswahl erneut großen Kampfgeist und spielerische Qualität. Gegen Chile entwickelte sich unter lautstarker Unterstützung ein hochklassiges und emotionales Spiel. Beide Teams agierten auf sehr hohem Niveau, doch Deutschland behielt in den entscheidenden Phasen die Ruhe. Trotz einer zwischenzeitlich hitzigen Phase und einer Roten Karte gelang ein knapper, aber verdienter 7:6-Erfolg. Maßgeblich waren dabei eine stabile Defensive, starke Torwartaktionen sowie die Effizienz im Abschluss. Auch im Spiel gegen Ungarn präsentierte sich das Team konzentriert und setzte sich mit 1:0 durch.

Insgesamt unterstrich die deutsche Delegation auch am zweiten Wettkampftag ihre Leistungsfähigkeit in der Spitze und in der Breite. Neben den Medaillen sorgten insbesondere die vielen Finalqualifikationen und engen Spiele für eine sehr positive Gesamtbilanz und eine hervorragende Ausgangslage für die kommenden Tage.

 

Am Abend stand mit dem traditionellen Basar ein weiterer Höhepunkt des Tages auf dem Programm. Alle Delegationen brachten typische Gegenstände aus ihren Heimatländern mit, die vor Ort angeboten wurden. Der Erlös kam einem guten Zweck zugute und unterstützt in diesem Jahr die Gézengúz Foundation. Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren in der frühen Therapie und Rehabilitation von Frühgeborenen sowie Kindern mit Entwicklungsverzögerungen. In einem interdisziplinären Ansatz erhalten die Kinder und ihre Familien medizinische, pädagogische und psychologische Unterstützung, ergänzt durch spezialisierte Therapieformen.

Der Basar ist dabei weit mehr als nur eine Benefizaktion: Er lebte vom Austausch zwischen den Nationen, vom gegenseitigen Kennenlernen und der gemeinsamen Freude daran, etwas Gutes zu bewirken. So wurde auch dieser Abend erneut zu einem besonderen Erlebnis innerhalb der Spiele.

 

Medaillenspiegel – 16.07.2026

Medaille

Anzahl

🥇 Gold

5

🥈 Silber

10

🥉 Bronze

6

Gesamt

21

 

Gesamtmedaillenspiegel (14.–16.07.2026)

Medaille

Anzahl

🥇 Gold

11

🥈 Silber

15

🥉 Bronze

11

Gesamt

37

Tagesbericht vom 17. Juli 2026

Der Leichtathletik-Tag war erneut sehr erfolgreich für Team Deutschland. Lina Schmidt gewann Gold über die 100 m Hürden und sicherte sich zusätzlich Silber über die 200 m, ebenso wie Lino Funke über diese Strecke. Weitere Silbermedaillen gingen an Lotta Meuter im Weitsprung sowie an unsere 4x100-m-Staffel mit Niclas Gritz, Lino Funke, Louis Füßner und Noah Seibel. Bronze holte Emil Roos im Hochsprung. Knapp am Podium vorbei belegten Franziska Schulz und Felix Bäumer jeweils Platz 4 über 1500 m sowie im Kugelstoßen, Mara Steinbach erreichte Platz 5 über die 100 m Hürden. Ein weiteres Highlight war der Erfolg im Mixed-Doppel des Tischtennis-Wettbewerbs: Ole Brock und Lena Heuberger sicherten sich die Goldmedaille, während Noah Oeynhausen und Madita Höller die Bronzemedaille gewannen. Vielen Dank an die zahlreichen Zuschauer für die großartige Unterstützung.

Für die Sportarten Schwimmen, Futsal und Basketball stand ein freier Tag zur Erholung und Regeneration an. Morgen geht es für das Futsal-Team ins Finale gegen Spanien, während Basketball im Spiel um Platz 5 auf Rumänien/Transsilvanien trifft.

Die Trainer nutzten den Abend für eine gemeinsame Bootstour. Dabei bot sich ein eindrucksvoller Blick auf das nachts beleuchtete Parlament. Leider wurde der Ausflug durch ein aufziehendes Unwetter etwas getrübt. Die Sportlerinnen und Sportler waren derweil eigenständig in der Stadt unterwegs und nutzten die Zeit zur Erkundung.

Die Delegationsleitung folgte am Abend einer Einladung des Ausrichters. Zunächst stand eine Führung durch die Matthiaskirche im Burgviertel auf dem Programm, unweit des Parlaments gelegen. 

Die Kirche gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Budapests und wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaut, später mehrfach umgestaltet und ist eng mit der ungarischen Geschichte verbunden.

Im Rahmen des Besuchs erhielten wir eine Führung sowie ein privates Konzert mit Orgel und Cello, was für eine besondere Atmosphäre sorgte. Anschließend ging es weiter in eine nahegelegene Location zum gemeinsamen Abendessen. In angenehmer Runde mit vielen guten Gesprächen wurden die Dankesworte an den Ausrichter und das Organisationsteam für die hervorragend durchgeführten Spiele ausgesprochen.

Tagesbericht vom 18. Juli 2026

Der Samstag bei den FF Games in Budapest stand ganz im Zeichen eines intensiven und erfolgreichen Wettkampftages, insbesondere aus deutscher Sicht im Schwimmen und Tischtennis, während die Teamsportarten mit spannenden Begegnungen für zusätzliche Highlights sorgten.

Den Auftakt bildete der Team Cup im Schwimmen, bei dem die Jungenmannschaft eine starke Gesamtleistung zeigte und sich mit der Silbermedaille belohnte, während die Mädchen mit Bronze ebenfalls den Sprung aufs Podest schafften. Ergänzt wurde dieser Erfolg durch eine besondere Auszeichnung: Oskar Iskakov wurde für sein faires Verhalten mit dem Fair-Play-Preis geehrt – ein starkes Zeichen für den Teamgeist innerhalb der Mannschaft.

In den Einzel- und Staffelwettbewerben im Becken sammelte das deutsche Team anschließend eine Vielzahl an Medaillen. Besonders herausragend präsentierte sich Magdalena Kaltenecker, die über 200 und 400 Meter Lagen jeweils Gold gewann und zusätzlich Silber über 50 Meter Schmetterling holte. Auch Meike Wagner überzeugte mit Gold über 60 Meter Brust sowie drei Silbermedaillen über 100 Meter Lagen sowie 100 und 200 Meter Brust. Lydia Leonhardt sicherte sich Gold über 50 Meter Rücken und belegte zusätzlich Rang zwei über 200 Meter Rücken.

Mehrfach auf dem Podium standen zudem Felix Kleinhüttelkoten mit drei Silbermedaillen (200 Meter Lagen sowie 100 und 200 Meter Brust) sowie Oskar Iskakov, der neben seinem Fair-Play-Preis Silber über 100 und 400 Meter Lagen und Bronze über 200 Meter Rücken gewann. Weitere Medaillen steuerten Maxi Hildebrandt (zweimal Bronze über 50 und 200 Meter Freistil), Tjara Abrahams (Bronze über 400 Meter Lagen), Elias Kruck (Bronze über 50 Meter Freistil) und Leonhard Maier (Bronze über 50 Meter Schmetterling) bei.

Auch die Staffeln präsentierten sich stark: Die 4x50-Meter-Mixed-Freistilstaffel in der Besetzung Pia Kleinhückelkoten, Jan Binia, Meike Nora Wagner und Tjara Abrahams schwamm zu Bronze. Beide 4x100-Meter-Lagenstaffeln sicherten sich Silber – bei den Damen mit Lydia Leonhardt, Meike Nora Wagner, Magdalena Kaltenecker und Maxi Lena Hildebrandt sowie bei den Herren mit Oskar Damian Iskakov, Elias Kruck, Felix Kleinhückelkoten und Leonhard Maier.

Im Tischtennis zeigte die Mannschaft ebenfalls überzeugende Leistungen. Im Mixed-Doppel gewannen Ole Brock und Lena Heuberger die Goldmedaille. Noah Oeynhausen und Madita Höller erreichten einen starken dritten Platz und sicherten sich Bronze. Zudem konnten Thomas Pohl, Timo Westphal und weitere DJK-Athletinnen und Athleten mit engagierten Leistungen überzeugen.

Im Basketball konnte sich das deutsche Team erneut gegen Rumänien (Transsilvanien) durchsetzen. Nach dem bereits überzeugenden Auftritt in der Vorrunde bestätigte die Mannschaft ihre Stärke und gewann das Spiel deutlich mit 60:39 Punkten.

Ein echtes Highlight war das Finale im Futsal: In einem hochspannenden Spiel musste sich Deutschland den starken Spaniern knapp mit 3:4 geschlagen geben. Trotz der Niederlage überwiegt die Freude über eine herausragende Turnierleistung und die gewonnene Silbermedaille – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Futsal erstmals Teil der Games war. Ein Auftakt, der große Hoffnung für die Zukunft macht.

Die Leichtathletik hatte am Samstag wettkampffrei und greift erst an den kommenden Tagen wieder ins Geschehen ein.

 

Medaillenspiegel des Tages (alle Sportarten):
 Gold: 5
 Silber: 16
 Bronze: 10

Tagesbericht vom 19. Juli 2026

Abreise

Der letzte Tag der FF Games in Budapest begann früh und zugleich spürbar wehmütig. Bereits am Morgen wurde das Hotel geräumt, bevor sich alle Sportlerinnen und Sportler nach einem gemeinsamen Frühstück um 6:30 Uhr am Ludovika Campus sammelten. Dort wurden die Teilnehmenden koordiniert abgeholt und traten gesammelt die Fahrt mit Bussen des Ausrichters zum Flughafen an.

Am Flughafen erfolgte die Aufteilung auf die verschiedenen Rückflüge in Richtung München, Stuttgart, Dortmund und Düsseldorf. Noch einmal zeigte sich dabei die gute Organisation der gesamten Veranstaltung, die einen reibungslosen Ablauf bis zum Schluss gewährleistete.

Die Stimmung innerhalb der deutschen Delegation war trotz der frühen Stunde und der spürbaren Erschöpfung durchweg positiv geprägt. Hinter den Athletinnen und Athleten liegen ereignisreiche Tage mit intensiven Wettkämpfen, zahlreichen Erfolgen und vielen persönlichen Bestleistungen. Entsprechend überwog die Zufriedenheit über das gemeinsam Erreichte, aber auch der Stolz auf den starken Teamzusammenhalt, der die gesamte Woche getragen hat.

In vielen Gesprächen wurde deutlich, wie sehr die Spiele nicht nur sportlich, sondern auch menschlich in Erinnerung bleiben werden. Trainerinnen, Trainer und Aktive zeigten sich dankbar für die Erfahrungen, die sie in Budapest sammeln durften, und hoben insbesondere die hervorragende Organisation hervor. Ein besonderer Dank galt dem Ausrichter vor Ort sowie dem DJK Sportverband, der die Teilnahme und Durchführung in dieser Form ermöglicht hat.

So endeten die FF Games 2026 mit einem gelungenen Abschluss und vielen positiven Eindrücken – eine Veranstaltung, die nicht nur durch Medaillen, sondern vor allem durch Gemeinschaft, Fairness und Begeisterung im Sport geprägt war.

 

Medaillenspiegel

Gesamtbilanz der DJK-Delegation

🥇 13 Gold
🥈 25 Silber
🥉 14 Bronze

🏅 52 Medaillen insgesamt (Stand nach den Berichten vom 14.–18.07.2026).

 

Sportart Gold Silber Bronze Gesamt
Schwimmen 5 13 8 26
Leichtathletik 2 6 4 12
Tischtennis 6 5 2 13
Futsal 0 1 0 1
Basketball 0 0 0 0
Gesamt 13 25 14 52