DJK Sportjugend und BIÖG besiegeln Zusammenarbeit für mehr Gesundheitsförderung

- 01.10.2026
Der DJK-Sportverband e. V. sowie die DJK Sportjugend und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) haben ihre langjährige Kooperation durch den Abschluss einer neuen Vereinbarung bekräftigt. Ziel der Partnerschaft ist es, einen gesunden, bewegungsorientierten und suchtfreien Lebensstil in allen Lebenswelten und über alle Lebensphasen hinweg nachhaltig zu fördern.
Mit der Kooperationsvereinbarung schaffen beide Partner einen verbindlichen Rahmen, um bestehende gemeinsame Handlungsfelder fortzuführen, neue Themenfelder zu erschließen und die Zusammenarbeit auch organisatorisch weiter zu stärken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Suchtprävention in der Kinder- und Jugendarbeit sowie auf der Nutzung der Vereinsstrukturen der DJK für niedrigschwellige und breit wirksame Gesundheitsangebote.
Im Rahmen der Kooperation sollen die Unterstützungsangebote der Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ sowie des Aktionsbündnisses „Alkoholfrei Sport genießen“ stärker sichtbar gemacht und gezielt verbreitet werden. Zudem ist vorgesehen, Mitarbeitende sowie Multiplikator:innen in den DJK-Sportvereinen durch gezielte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für die frühe Suchtprävention zu sensibilisieren und zu qualifizieren.
Michael Leyendecker, Präsident DJK-Sportverband e.V. äußert sich dazu:
„Als DJK-Sportverband verstehen wir Sport weit über Bewegung hinaus: Unsere Vereine sind Orte von Gemeinschaft, Solidarität und gelebten Werten. Gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit wollen wir Kinder und Jugendliche stark machen – körperlich, mental und sozial. Unsere Vision ist es, mit den Menschen vor Ort Räume zu schaffen, in denen Gesundheit, Prävention und Zusammenhalt selbstverständlich gelebt werden und junge Menschen Orientierung, Heimat und Vertrauen erfahren.“
Auch Rebecca Koschny & Victor Lam, Bundesvorsitzende DJK Sportjugend, sind begeistert: „Gerade in der Kinder- und Jugendarbeit entscheidet sich, ob Prävention im Alltag ankommt. Mit der erneuerten Kooperation schaffen wir die Voraussetzungen dafür, Gesundheitsförderung dort zu verankern, wo junge Menschen regelmäßig sind: im Sportverein. Angebote wie Kinder stark machen unterstützen unsere ehrenamtlich Engagierten dabei, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu stärken sowie ihnen Orientierung und Handlungssicherheit zu geben.“
Die DJK Sportjugend und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) haben ihre Zusammenarbeit offiziell festgeschrieben, die Kooperationsvereinbarung nun durch das Ministerium genehmigt und anschließend von den Verantwortlichen beider Organisationen unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist es, Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker mit den Angeboten des organisierten Sports zu verbinden.
Für die kommenden Jahre haben die Partner verschiedene gemeinsame Vorhaben in den Blick genommen. Dabei soll die Zusammenarbeit insbesondere dazu beitragen, Gesundheitsförderung und Suchtprävention noch stärker in die Angebote und Strukturen der DJK Sportjugend einzubinden. Geplant sind unter anderem gemeinsame Aktionen, die Mitwirkung bei Veranstaltungen sowie die stärkere Verbreitung gesundheitsbezogener Informations- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien.
Die Vereinbarung ist zunächst bis Ende 2031 angelegt. Regelmäßige Planungsgespräche und ein kontinuierlicher Austausch sollen sicherstellen, dass die Kooperation langfristig weiterentwickelt und an aktuelle Herausforderungen im Bereich Gesundheitsförderung und Suchtprävention angepasst wird.








