Nachruf: Wilhelm Hesterkamp
Mit großer Dankbarkeit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied

- 13.05.2026
Mit Wilhelm Hesterkamp verliert die DJK am 8. Mai diesen Jahres im Bistum Essen eine prägende Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg Kirche, Sport und gesellschaftliches Engagement miteinander verbunden hat.
Als Vorsitzender des DJK Diözesanverbandes Essen und späterer Ehrenvorsitzender hat er die Entwicklung unseres Verbandes im Ruhrbistum maßgeblich mitgestaltet. Darüber hinaus engagierte er sich als langjähriger Vorsitzender seines Heimat-Vereins DJK Grün-Weiß Werden, als Mitglied des Vorstandes des Essener Sportbundes sowie als Mitträger des Sport- und Gesundheitszentrums Essen-Werden.
Wilhelm Hesterkamp war überzeugt, dass Sport mehr ist als Bewegung und Wettbewerb. Für ihn war Sport immer auch Gemeinschaft, Verantwortung und gelebte Menschlichkeit. Sein Einsatz galt insbesondere dem Ehrenamt, dem Miteinander der Generationen und der Verbindung von christlichen Werten und sportlichem Handeln.
Für sein außergewöhnliches Wirken wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. Er erhielt unter anderem das Carl-Mosters-Relief, die höchste Auszeichnung im DJK Sportverband, das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, das Ehrenzeichen des Bistums Essen, die Silberne Ehrennadel des Handballverbandes Niederrhein und wurde zum Ritter des Ordens vom heiligen Silvester ernannt. Diese Auszeichnungen spiegeln die große Anerkennung wider, die ihm in Kirche, Sport und Gesellschaft entgegengebracht wurde.
Wer Wilhelm Hesterkamp begegnete, erlebte einen Menschen, der sich mit großer Verlässlichkeit, viel Herzblut und innerer Haltung für seine DJK und für andere eingesetzt hat. Sein Wirken bleibt mit der Geschichte der DJK im Bistum Essen eng verbunden.
Diese Geschichte und die Weitergabe seines umfassenden Geschichtswissens war Wilhelm Hesterkamp ein weiteres Herzensanliegen, so verdankt ihm der DJK Diözesanverband Essen seine Chronik zum 50-jährigen Jubiläum. Wir danken Wilhelm Hesterkamp für seinen langen und treuen Dienst, für seine Zeit, seine Kraft und sein glaubwürdiges Zeugnis.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Wir vertrauen darauf, dass Gott ihm nun die Wege zum Leben zeigt und ihn erfüllt mit Freude vor seinem Angesicht.










