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Frauen in der DJK

Frauen und Männer gestalten den DJK-Sportverband auf Augenhöhe. Schon lange bevor man in Deutschland über eine Frauenquote in Führungspositionen nachdachte, hatte der DJK-Sportverband diese bereits eingeführt und gehört damit bis heute zu den fortschrittlichsten Mitgliedsorganisationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Im Jahre 1970 schloss sich die bis dahin eigenständige DJK-Frauensportgemeinschaft dem DJK-Verband an. Fortan nannte er sich „DJK-Sportverband Deutsche Jugendkraft“. Allerdings stellten die Frauen für die neue Satzung des gemeinsamen Verbandes Bedingungen. Die Schlüsselpositionen in der Führung sollten paritätisch besetzt sein.

Die Satzung des DJK-Sportverbandes schreibt  daher vor, dass in der fünfköpfigen Leitung des Präsidiums (ein Präsident, vier Vizepräsidenten) mindestens zwei Frauen vertreten sein müssen, davon eine Frau, welche die Belange der weiblichen Mitglieder im DJK-Sportverband vertritt. Paritätisch besetzt sind auch die Ämter im Sport (Bundessportwartin/Bundessportwart) und in der eigenständigen DJK Sportjugend. Hier vertreten vier Frauen und vier Männer die Interessen von knapp 250.000 Kindern und Jugendlichen im DJK-Sportverband. Derzeitig sind drei Frauen Vorsitzende von DJK-Landesverbänden (Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW).

Die Vizepräsidentin Frauen

  • gewährleistet den gleichberechtigten Umgang von Frauen und Männern im Präsidium
  • vertritt die Interessen des DJK-Sportverbandes nach innen und außen, d.h. in den Frauengremien von Fachverbänden sowie im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB)
  • bietet Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für DJK-Frauen in Führungspositionen an und empfiehlt weitere Qualifizierungsmaßnahmen bei externen Stakeholdern

Die Regelung des DJK-Sportverbandes in den Strukturen der Dachorganisation findet sich mittlerweile in fast allen DJK-Diözesanverbänden sowie in vielen Vereinen.

Übergabe des Gleichstellungspreis. Zu sehen ist die Preisträgerin, sowie drei weitere Personen in Anzügen in Front einer Bühne.

Die bundesweite Bedeutung der gleichberechtigten Arbeit von Frauen und Männern im DJK-Sportverband beweist auch die mehrfache Würdigung des DJK-Sportverbandes beim Gleichstellungspreis des DOSB innerhalb kurzer Zeit. Im Jahre 2009 wurde die ehemalige Bundesjugendleiterin und Vorsitzende des DJK-Bildungsausschusses, Astrid Markmann (DJK SC Nienberge), mit dem DOSB-Gleichstellungspreis ausgezeichnet. Im Jahr 2012 erhielt Lisa Monnerjahn (DJK Oberwesel) den DOSB-Gleichstellungspreis in der Kategorie Nachwuchs. 2013 erhielt eine weitere DJKlerin den DOSB-Gleichstellungspreis: Angelika Büter (SV DJK Geeste), die mittlerweile auch dem DJK-Diözesanverband Osnabrück vorsteht. Der DOSB-Gleichstellungspreis wird jährlich für herausragende Leistungen und Verdienste um die Herstellung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Sport vergeben.

Auf internationaler Ebene stellte der DJK-Sportverband im Jahr 2009 mit seiner damaligen Vizepräsidentin Elke Haider (DJK Ingolstadt) die erste Vorsitzende in der über 100-jährigen Geschichte der FICEP (internationale Dachorganisation der katholischen Sportverbände).