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1. Dezember: Carlitos in der Sierra Tarahumara

Mein neues Lieblingslied
„Ich liebe es zu reisen! Jeden Tag lernt und erfährt man etwas Neues. In Mexiko, in der Sierra Tarahumara, habe ich zum Beispiel ein tolles neues Lied gelernt, wie ihr im Video sehen und hören könnt. Es heißt La Malagueña und ist in Mexiko ein sehr bekanntes Liebeslied. Padre Hector, der links von den beiden jungen Ordensfrauen Silvina und Martina sitzt, hat es mir beigebracht – damit ich gut vorbereitet bin, sollte ich mich mal in eine Mexikanerin verlieben…“, schmunzelt Carlitos.

„Die ganze Fahrt über haben Padre Hector und ich viel gesungen - aber sonst wäre es mir auch langweilig geworden, wo wir doch von einem Dorf zum nächsten vier bis fünf Stunden gebraucht haben. Gut, die Orte Guachochi, Creel und Uruachi liegen auch weit abseits großer Städte und Straßen – aber sie sind doch jeweils Nachbarn und das bei einer Entfernung von 100 bis 200 Kilometern. Habt ihr schon mal fünf Stunden für 200 Kilometer gebraucht – und das, ohne dabei im Stau zu stehen? Naja, hier in Deutschland würde man ja auch nicht auf die Idee kommen, diese Entfernungen auf Feldwegen zurückzulegen. In der Sierra Tarahumara gibt es so gut wie keine geteerten Straßen. Oft schlängeln sich die Wege in Serpentinen am Berg entlang, manchmal führen sie sogar durch ein Flussbett. War ich froh, dass wir in einem Geländewagen fahren konnten, der auch die „steinbrockigsten“ Stellen schaffte“, seufzt der DJK-Adler.

Für die Bewohner der Sierra Tarahumara sind große Entfernungen normal. Nur besitzen die wenigsten von ihnen ein eigenes Auto. Wer also von A nach B will, geht zu Fuß zur nächstgrößeren Straße und wartet dort auf den Bus, der mit ein bisschen Glück zweimal am Tag in die gewünschte Richtung fährt. Oder er hofft darauf, per Anhalter mitgenommen zu werden.
Ohne Auto wäre es für Padre Hector sehr schwierig, die weit vom Pfarrsitz entfernten Gemeinden regelmäßig zu besuchen. Zum Glück gibt es das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat, das den Priestern und Ordensleuten in unwegsamen Regionen hilft, geeignete Fahrzeuge zu kaufen. Deshalb kann auch Padre Hector den Menschen in den hintersten Winkeln seiner Pfarrei nahe sein.
Wenn du Adveniat dabei helfen willst, dass Priester und Ordensfrauen den Menschen nahe sein können, dann spende für „Gemeinden“.

So können Sie helfen!
www.adveniat.de/helfen/online-spenden/

164 Carlitos im Auto

198 kleine Pause

P1210940 Pause mit Burrito