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DJK-Bezirksverband Oldenburg steht zwei Tage ganz im Zeichen von Tanz und Gymnastik

Vom 11. – 12. November 2017 stand im DJK-Bezirksverband Oldenburg ein Thema ganz oben: Die Austragung der alle zwei Jahre stattfindenden Bezirksmeisterschaften in freiem Tanz und Gymnastik mit Handgerät, die Sabine Willen als 1. Vorsitzende des DJK-BV Oldenburg vor vollen Zuschauerrängen stolz eröffnen konnte.

In diesem Jahr richtete die DJK Garrel diese große Veranstaltung aus, die auch zahlreiche Zuschauer an beiden Tagen in die dortige Sporthalle lockte, so dass ein toller Meisterschaftsrahmen für die Sportlerinnen und Sportler geboten war.
Rund 420 Aktive aller Altersklassen aus den Vereinen DJK Beverbruch, DJK Garrel, DJK Bösel, DJK-SV Bunnen und BV Kneheim (alle aus dem Landkreis Cloppenburg) präsentierten an den beiden Wettkampftagen ihre lang einstudierten Wettkampfchoreographien dem fachkundigen Wertungsgericht unter der Leitung von Oberkampfrichterin Susanne Köster aus Oldenburg. Dabei waren die Handgeräte für die jeweiligen Altersklasse vorgegebenen: Schülerinnen A – Reifen, Schülerinnen B – Band, Jugend A – Ball, Jugend B – Seil, Frauen – Keulen. Nur die Mannschaften, die in beiden Disziplinen, also sowohl Tanz als auch Gymnastik, antraten, hatten auch die Chance sich den DJK-Bezirksmeistertitel zu sichern. Denn als Gesamtsieger wurde in den Altersklassen jeweils die Mannschaft gekürt, die insgesamt mit Tanz und Gymnastik die höchste Punktzahl erreicht hatte.
Während am Samstag die Aktiven der Jugend B sowie der Frauen an den Start gingen, stand der Sonntag ganz im Zeichen der Kindern, denn an diesem Tag hatten die Tänzerinnen der Schülerinnen A und B sowie der Jugend A ihre großen Auftritte.
Bei den Schülerinnen A ging der erste Platz an die Gruppe „Die coolen Hühner“ (DJK Garrel), gefolgt von den Teams „Butterfly“ (DJK Bunnen) auf Rang 2 und „Delizia“ (DJK Bösel) auf Rang 3. Gerade bei den Kleinsten ist die Leistung, neben dem Tanz eine Gymnastik mit Handgerät zu zeigen, besonders hervorzuheben. Denn für die Kinder ist es oft noch sehr schwierig, den Reifen, mit dem sie agieren mussten, mit den tänzerischen Bewegungen zu koordinieren. Leider zeigte sich dieser Umstand auch darin, dass sich nur vier von sechs Mannschaften an diesem Tag für die Gymnastik mit Reifen angemeldet hatten.
In der Kategorie Schülerinnen B, in der acht Teams gemeldet waren, landeten die Gruppen „Invincible“ und „Rhythym“ von der DJK Beverbruch auf den Plätzen 1 und 2, während sich die „Sweet Ladies“ von der DJK Garrel auf Rang 3 platzierten.
„Poetry in Motion“ vom DJK-SV Bunnen konnte in der Altersklasse Jugend A, in der 5 Teams starteten, den Gesamtsieg für sich verbuchen. Auf Rang 2 und Rang 3 folgten „Enchanted“ (DJK Garrel“) und „Unpredictable“ (DJK Beverbruch).
Aus der Jugend B, die sechs teilnehmende Mannschaften aufwies, ging die Gruppe „experience“ (DJK Beverbruch) vor den „Pink Ladies“ aus Garrel als Sieger hervor. Auf Rang 3 folgte ebenfalls eine Beverbrucher Mannschaft, nämlich „Impressive“.
Das Teilnehmerfeld der Frauen war in diesem Jahr mit neun Mannschaften besonders groß, die Altersspanne allerdings auch am höchsten, da die Kategorie ab einem Alter von 18+ gilt. Demnach zeigten dort Frauen im Alter von 18 Jahren bis Mitte 50 ihr Können, so dass aber für die nächsten Jahre die Überlegungen dahin gehen könnten, eine Kategorie 25+ oder 30+ neu aufzunehmen, um eine bessere Vergleichbarkeit zu schaffen. Aktuell sicherten sich „AkzepTanz“ von der DJK Bösel hier den 1. Platz, gefolgt von „Astonisch“ aus Beverbruch auf Rang 2 und „Elated“, ebenfalls aus Beverbruch, auf Platz 3.
Insgesamt zeigte sich an beiden Wettkampftagen, dass sich alle beteiligten Vereine bemühen, den Anforderungen der NTB-Richtlinien sowie des Schwierigkeitskataloges immer mehr gerecht zu werden. Denn erst zum dritten Mal wurden diese Richtlinien als Grundsatz für die Bewertung der Bezirksmeisterschaften des DJK-BV Oldenburg herangezogen und durch ein externes, gut ausgebildetes Kampfgericht bewertet. Dass dennoch Verbesserungsbedarf durch Fortbildungen und praktische Lehrgänge besteht wurde in den Punktzahlen und den Gesprächen der Trainerinnen und Trainerinnen mit den Wertungsrichterinnen hinterher noch einmal deutlich.