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DJK-Tischtennis Delegation bei der Austrian Open in Linz

Tischtennis auf höchstem Niveau und das fünf Tage lang – die offenen österreichischen Meisterschaften sind für den Tischtennis Nachwuchs der DJK immer ein ganz besonderes Ereignis. Der sportliche Wettkampf mit europäischen Nationalspielern und regionalen Auswahlteams erforderte auch dieses Jahr unseren Teilnehmern alles ab und schweißte zusammen wie noch nie.

So bunt war unser Linz-Team schon lange nicht mehr: aus vier verschiedenen DJK Diözesansportverbänden waren die Teilnehmer zum internationalen Turnier in Oberösterreich entsandt worden. Vom DV Freiburg, DV Passau, DV Nürnberg und DV Rottenburg-Stuttgart stammten die insgesamt sieben Jungen und vier Trainer. Gleich sieben Mann davon aus der schwäbischen Landeshauptstadt von der DJK Sportbund Stuttgart. Ihr Delegationsleiter Dominik Hini ahnte schon vor Abfahrt dass es ein sehr interessanter, aber auch sehr schweres Turnier für unsere Teilnehmer werden würde: das Niveau der internationalen Teilnehmer von Großbritannien über Osteuropa bis hin zu Mexiko war etwas schwächer als bei unserem letzten Gastspiel, aber vor allem in der Spitze immer noch unfassbar gut. Da unsere Teilnehmer großes Potential in sich tragen, aber größtenteils auch noch am Anfang ihrer TT-Karriere stehen, sollte es bei ihrem ersten internationalen Turnier eher darum gehen, wichtige Erfahrungen für ihren zukünftigen TT-Werdegang zu sammeln.
So war es umso erfreulicher, dass es neben der ein oder anderen erwartungsgemäßen Niederlage auch einige Erfolgserlebnisse gab. Die Niederlagen der durchweg gemischten U13 (Younger Cadet Boys), U15 (Cadet Boys) und U18 (Junior Boys) Teams schweißten die Jungs zusammen, durch Siege schöpften sie neuen Mut für die folgenden Partien.
Besonders stark: Moritz Reichart aus Nürnberg und Sen Wang aus Stuttgart bildeten ein sehr heterogenes Team, wenn man ihre Leistungsstärke betrachtet. Doch am Tisch, insbesondere im Doppel, bildeten sie eine Einheit und konnten so einige Achtungserfolge einfahren. Aber auch der Passauer Sandro Schulz und der Stuttgarter Timo Brieske harmonierten sehr gut, gaben im gesamten Turnier nur ein Doppel ab und landeten letztlich auf einem respektablen 15. Platz von über 50 startenden Teams in der U15-Klasse. Unsere Teilnehmer in der U13 Klasse Samuel Schürlein aus Offenburg sowie Moritz Männle und Andi Goerke aus Stuttgart mussten insbesondere zum Turnierstart die Stärke der internationalen Konkurrenz anerkennen, akklimatisierten sich aber im Verlauf des Turniers und zeigten eine Leistungssteigerung, was für die nächsten Jahre Hoffnung macht.
Neben den Mannschaftswettbewerben fand auch ein Einzelturnier statt. Auch hier blieb den DJK-Startern der Sprung aufs Treppchen verwehrt. Die größten Chancen dazu hatte Timo Brieske, der zwar den Sprung in die Hauptrunde (Championship) knapp verpasste, aber dann in der Trostrunde (Challenger Cup) zunächst groß auftrumpfte und erst im Viertelfinale gestoppt wurde. Den Sprung ins Hauptfeld gelang Andi Goerke in der U11-Klasse und Moritz Reichart bei den U18ern. Gegen österreichische bzw. tschechische A-Kaderspieler waren beide dann im Nachsehen und fanden sie sich am Ostermontag, wie die anderen auch, in der Platzierungsrunde (Consolation Cup) wieder. Nach dem Ausscheiden traten die DJKler nach vier langen Turniertagen wieder die Heimreise an. Eines werden sie definitiv nicht vergessen: die schönen und lustigen Erinnerungen an Linz 2017 werden in ihren Köpfen bleiben. Quelle: Dominik Hini.