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38. DJK-Bundesmeisterschaften im Sportkegeln in Passau

Gemeinschaft und Fairness bei den 38. DJK Bundesmeisterschaften im Sportkegeln -  Die besten DJK-Kegler kommen aus Bayern – Mannschaftssieger wurde aber die Kegler der DJK Blau Weiß Münster (Hessen)  – Lokalmatadore von der DJK Passau-West schlugen sich mit den Mannschaftsplätzen 2 und 3 beachtlich

Bei den 38. DJK-Bundesmeisterschaften im Sportkegeln, die über Pfingsten in Passau und Pocking stattfanden, räumten die Keglerinnen und Kegler aus Bayern kräftig ab. Zwölf Einzelsieger und der Mannschaftssieg der Damen kamen aus den bayerischen Diözesen, nur der Mannschaftstriumph bei den Männern war dem Team aus Münster in Westfalen vorbehalten. Die Diözesanwertung gewannen die Keglerinnen und Kegler aus dem Bistum Eichstätt, die Passauer wurden hier Sechste.

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„Es war ein großes Gemeinschaftserlebnis“, lobte Bundesfachwart Frank Warter. Das sei auch ein Verdienst der Ausrichter von der DJK Passau-West mit Heinrich Schacherl an der Spitze. Wie es nach dem DJK-Gedanken „Sport und mehr“ heißt, seien auch diese Wettkämpfe immer wieder zu Momenten der Begegnung geworden, bei denen neue kameradschaftliche Verbindungen bis hin zu Freundschaften entstanden. 180 Teilnehmer, darunter 70 Frauen hatten den Kampf um die meisten Holz aufgenommen, die Jüngste war gerade einmal 11 Jahre alt, der älteste Kegler 83 Jahre.
Bei der Siegerehrung lobte Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper die Aktiven wegen ihrer hervorragenden Leistungen. Er sei auch stolz, meinte der Schirmherr, auf die großen organisatorischen Leistungen seiner Passauer Ausrichter, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.  Sie seien auch vorbildliche Gastgeber gewesen, die Passau würdig vertreten hätten, stellte der Diözesanvorsitzende Klaus Moosbauer fest, den besonders freute, dass sein Bistum zum zweiten Mal den Zuschlag zur Ausrichtung bekommen hatte. Er ermunterte die Teilnehmer, während der Tage der Meisterschaften die schöne Dreiflüssestadt zu erkunden, was wegen des schlechten Wetters dann aber weitgehend ins Wasser gefallen war.
Auf schwierigen Bahnen seien hervorragende Leistungen geboten worden, analysierte der Bundesfachwart am Ende der drei Wettkampftage. Frank Warter sah auch kein Problem darin, dass die Damen in Pocking und die Herren in Passau kegelten. Das habe man öfter, weil kaum an einem Ort ausreichend Bahnen zur Verfügung stünden. Zum Schluss wandte sich der Fachwart Sportkegeln im DJK Verband des Bistums Passau, Heinrich Schacherl, an seine Helferschar und sprach ihr hohes Lob für drei Tage engagierte Arbeit aus. „Auch die Fachwarte aus den übrigen Diözesen haben mich bestens unterstützt“, stellte der Ausrichter zufrieden fest.

Bleibt als Fazit, die Spiele sind unglaublich spannend verlaufen. Am Schluss entschieden oft nur wenige Holz über Sieg und Medaillenrang, was zeigt, wie ausgeglichen das Feld war. Die grandiose Stimmung bei der Siegerehrung in der Kegelhalle Passau-Maierhof zeigte auch, hier ist die DJK versammelt, hier gönnt jeder dem Anderen den Sieg und freut sich mit ihm.