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Fastenpilgern 2020: Modder, Matsch und Schnee

Das Fastenpilgern ist Teil der Aktion des DJK-Sportverbands "100 Jahre - 100 Vereinsaktionen" zum hundertjährigen Bestehen des Verbands.

„Dann viel Spaß beim Schuheputzen!“ lachte Hubert Röser vom Orga-Team, als er die Teilnehmer der ersten Etappe des diesjährigen Fastenpilgerns verabschiedete. Und in der Tat: Die 45 Pilger hatten das Gefühl, dass an jedem Fuß fünf Pfund Modder und Matsch klebten. Denn der Boden auf der Strecke zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid war ziemlich aufgeweicht, zumal es in den letzten Tagen 15 cm geschneit hatte. Davon war zwar jetzt glücklicherweise nicht mehr viel zu sehen, aber das hatte zusätzlich zu dem Regen der Vortage zu einer Durchweichung des Bodens geführt.
Begonnen hatte die erste Etappe mit einem Gottesdienst in Meinerzhagen, den der dortige Pastor Stefan Beilicke mit den Teilnehmenden feierte, da „ihr“ Pastor Gerd Belker wegen einer Erkrankung nicht teilnehmen konnte. Immerhin hatte er aber schon die Impulse für den Weg vorbereitet, die zu Beginn der Messe verteilt wurden.
Das Fastenpilgern steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit offenen Sinnen auf den Wegen unseres Lebens“, wobei die Texte des ersten Tages sich um das Auge und das Sehen drehten.
Zahlreiche Erkrankungen von „altgedienten Pilgern“ und die Warnung des Orga-Team, dass die erste Etappe besonders anstrengend werden würde, hatten dafür gesorgt, dass die Teilnehmerzahl etwas geringer als in den Vorjahren ausfiel. Aber einhellige Meinung war, dass die ausgesprochene „Wege-Warnung“ durchaus berechtigt war – gleichwohl die Strecke landschaftlich begeisterte.
Ausblick
Die zweite Etappe führt von Lüdenscheid (St. Joseph und Medardus, Jockuschstraße 12, 58511 Lüdenscheid) nach Breckerfeld (Ev. Jacobuskirche, Schulstraße 3, 58339 Breckerfeld.) Der Weg (ca. 20 km) weist in der zweiten Hälfte auch einige Steigungen auf, aber das ist im Sauerland nun einfach mal so …

Quelle: Hubert Röser