DJK-Sportlerwahl des Jahres 2010

Sportlerin des Jahres
Sportlerin des Jahres wurde erneut die Triathletin
Marlene Gomez-Islinger (DJK Weiden). Das Ausnahmetalent aus der Oberpfalz war die einzige Triathletin, die bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Singapur im vergangenen Jahr die deutschen Farben vertrat. Besucher des DJK-Bundessportfestes in Krefeld werden sich noch an Marlene Gomez-Islinger erinnern, die zusammen mit ihrem DJK-Kollegen Michael Wocker (DJK St. Ingbert) direkt von einem Wettkampf aus Halle an den Niederrhein reiste, um die Ehrung zur Sportlerwahl 2009 entgegen zu nehmen.
 

Sportler des Jahres
Die Wahl zum DJK-Sportler des Jahres 2010 geriet in allen drei Kategorien zu einem Triumphzug für die Sportlerinnen und Sportler aus Bayern. Die Wahlberechtigten des DJK-Sportverbandes kürten den Skispringer Michael Uhrmann (DJK Rastbüchl) zum DJK-Sportler des Jahres. Der sympathische Niederbayer behielt im Mannschaftsspringen bei den Olympischen Spielen in Vancouver als letzter deutscher Starter die Nerven und hievte dank eines grandiosen Sprungs die Deutschen auf den zweiten Platz.
 

Mannschaft des Jahres
Erstmals zur DJK-Mannschaft des Jahres wurde das Unihockeyteam des Sportbund DJK Rosenheim gewählt. Damit würdigt die DJK einmal mehr einen Verein, der sich besonders durch die Integration behinderter Menschen auszeichnet. Das Unihockeyteam errang bei den National Games von Special Olympics 2010 in Bremen die Goldmedaille.
 

  DJK-Sportlerwahl des Jahres 2009
 

Sportlerin des Jahres
Marlene Gomez-Islinger
Ebenfalls im Gymnasium am Rotenbühl in Saarbrücken geht die DJK-Sportlerin des Jahres, Marlene Gomez-Islinger zur Schule. Familie und Heimatort sind allerdings wesentlich weiter weg, als es bei ihrem saarländischen DJK-Kollegen der Fall ist. Die 16-jährige Ausnahmeathletin kommt von der DJK Weiden in der Oberpfalz und ist erst im August in die 11. Klasse der Eliteschule gewechselt. „Die Trennung von der Familie fällt mir natürlich schwer. Andererseits gibt einem der Sport unheimlich viel zurück in Form von wunderbaren Erlebnissen, die man bei Wettkämpfen und sportlichen Reisen macht.“, sagt die Tochter des Vize-Präsidenten Leistungssport der DTU, Ramon Gomez-Islinger. „Hauptsache ist, dass die Familie hinter einem steht und einen unterstützt.“ Marlenes bislang größte Erfolge waren der 2. Platz beim Jugendeuropacup in Slowenien und der 1. Platz bei der europäischen Qualifikation für die Olympischen Spiele der Jugend in Singapur in diesem Jahr. Klar, dass die Goldmedaille bei den „Deutschen“ auf ihrer Wunschliste für 2010 ist. Auch Marlene gehört zum Talentschuppen von Jan Frodeno. Nach der Schule möchte die Liebhaberin von Kriminalromanen vielleicht Sportpsychologie oder Sportmanagement studieren.

 

Sportler des Jahres
Michael Wocker
Michael Wocker gehört – wie Marlene Gomez-Islinger auch – zum Besten, was Deutschlands Triathlonnachwuchs zu bieten hat. Dementsprechend voll ist der Terminkalender und für weitere Hobbys bleibt kaum Zeit. „Ich bin momentan im Abiturstress.“, erzählt Michael Wocker von der DJK-SG St. Ingbert, kurz nachdem er sich nach einem Leistungstest im März in Potsdam wieder im Internat am Olympiastützpunkt Saarbrücken eingefunden hatte. Seine erste tägliche Trainingseinheit steht schon vor dem Unterricht auf dem Programm, die zweite am Nachmittag oder am Abend, dazwischen wird gelernt. „Generell habe ich einen Großteil meiner Freunde hier im Kader und wir unternehmen auch öfter etwas miteinander. Mit Freunden außerhalb des Sports treffe ich mich intensivst in der Trainingspause nach der Saison.“, sagt der Deutsche Meister von 2008, der sich auch vorstellen kann, im Triathlon als Profi einzusteigen. Einen Vorgeschmack darauf bekommt er bereits jetzt, da er zu einem erlesenen Kreis an Nachwuchs-Triathleten gehört, die vom Profi Jan Frodeno materiell und finanziell unterstützt werden. In diesem Jahr hat sich der 18-Jährige die Qualifikationen für die EM und WM zum Ziel gesetzt und möchte in Merzig, sozusagen vor seiner Haustür, Deutscher Meister werden.

 

Mannschaft des Jahres
DJK SB Stuttgart
Die Mannschaft des Jahres, die DJK SB Stuttgart, freut sich im Moment schon auf den großen Auftritt beim DJK-Bundesssportfest in Krefeld. Fünf der sechs U-18-Spieler werden in Krefeld an den Start gehen – ein wahrer Leckerbissen für Tischtennisfans. Denn mit der DJK SB Stuttgart präsentiert sich kein Geringerer als der Deutsche U 18-Mannschaftsmeister. Der Sieg im vergangenen Jahr war zwar überraschend. Doch man gehörte schon zum Favoritenkreis und hatte sich gezielt auf die Meisterschaft vorbereitet. „Wir haben drei- bis viermal pro Woche trainiert.“, sagt Stefan Molsner, der Vereinsvorsitzende. „Gegen Ende der Saison haben die Jungs mit unserer ersten Mannschaft trainiert.“  Und die spielen immerhin in der Regionalliga. In diesem Jahr wird es nichts mehr mit dem Titel. Aber DJK-Bundessieger wäre ja auch ein Erfolg…







 

  DJK-Sportlerwahl des Jahres 2008
Sportlerin des Jahres
Ina Tabea Skworzow
TuS DJK Herdorf e.V.
Deutsche Mehrkampf Meisterschaften, 2. Platz
Sportler des Jahres
Severin Freund
WSV-DJK Rastbüchl e.V.
1. Platz Junioren-Weltmeisterschaft Team Deutschland Skispringen
2. Platz Juniorenweltmeisterschaft Skispringen
Mannschaft des Jahres
Sebastian Weichelt, Martin Friedrich, Raphael Viellehner
DJK Eintracht Passau e.V.,
1. Platz Deutsche Meisterschaft Junioren Halbmarathon
2. Platz Deutsche Meisterschaft Junioren 10 km Straßenlauf
  DJK-Sportlerwahl des Jahres 2007

Sportlerin des Jahres
Charlotte Mötsch
Bowling, DJK Sportbund Rosenheim

Sportler des Jahres
Jakob Glück
Turnen, SB DJK Würzburg

Mannschaft des Jahres
LA-Team Saar
Simon Hechler, Fabian Stalter, Eric Uder
LC DJK Erbach

  DJK-Sportlerwahl des Jahres 2006
 



Sportlerin des Jahres
Berit Wiacker
DJK Ingolstadt
Bob, DV Eichstätt, Weltcupsiegerin 2004,  Europameisterin 2006, Deutsche Meisterin 2005 und 2006

 



Sportler des Jahres
Peter Seidl
DJK Büchlberg
Rollstuhl-Tennis, DV Passau, Deutscher Meister 2006 im Einzel- und Doppel

 


 





Mannschaft des Jahres
Eisstockschießen Jugend U18
DJK-Kirchham
DV Passau, Bronze bei den Deutschen Junioren-meisterschaften

 


  DJK-Sportlerwahl des Jahres 2005




DJK-Sportler des Jahres
Christian Andree

DJK Hausen

Mehr ...


 





DJK-Sportlerin des Jahres

Verena Dreier
DJK Herdorf

Mehr ...


 



DJK-Sportmannschaft des Jahres
Quatro Formation "Rockdance"
DJK Berg

Mehr ...



 

 


DJK-Sportlerin, DJK-Sportler und DJK-Sportmannschaft des Jahres 2004


Sportlerin des Jahres 2004


Verena Dreier, DJK-Herdorf, 3000 m Hürdenläuferin

"Verena Dreier mit JWM-Norm über die Hindernisse Verena Dreier (LG Sieg) setzte sich bei den westdeutschen Hindernismeisterschaften in Kamen-Methler im 3000-Meter- Hindernislauf der Frauen in 10:23,32 Minuten vor Daniela Pogorzelski (TV Gladbeck, 10:26,60 Min.) und Annette Weiss (Siegburger TV, 10:29,34 Min.) durch. Die 19-jährige Siegerländerin, die 2003 deutsche Jugendmeisterin über 2000 Meter Hindernis in 6:44,44 Minuten war, unterbot bei ihrer überzeugenden Vorstellung die Qualifikationsleistung für die Junioren-Weltmeisterschaften in Grosseto (13. bis 18.Juli) um 6,68 Minuten. „Annette Weiß hat bis 800 Meter Tempo gemacht. Dann ging Daniela Pogorzelski bis 1200 Meter nach vorne. Das war ideal für mich. Ich hatte mir 84iger Runden vorgenommen, um die Norm zu schaffen. Das hat alles prima hingehauen,“ freute sich die Gymnasiastin, die auf den Flachstrecken unter anderem Bestzeiten von 9:39,20 Minuten über 3000 Meter und 36:13 Minuten über 10 Kilometer (Straße) hat.“ Als Zugabe stellte Verena Dreier über 3.000 Meter Hindernis bei der Junioren-WM im Juli 2004 in Grosseto noch einen neuen deutschen A-Jugend-Rekord auf".


Sportler des Jahres 2004


Michael Uhrmann, DJK-Rastbüchl, Skispringer

"Der Bau der Sommerschanze in Rastbüchl 1989 war für Michi Uhrmann der Anfang im Skispringen. Der damals 10-Jährige (*16.09.1978) hatte sich vorher in anderen Sportarten versucht, wie Fußball oder Langlauf. Seine drei Schwestern (Claudia, Margit, Astrid) waren aktiv im Langlauf, Vater Alois Trainer beim heimischen WSV-DJK und ehemaliger Kombinierer. „Ich hab´s immer mal auf unserer alten Schanze probiert mit meinem Vater. Aber irgendwie wollt´ ich nicht so recht. Dann haben sie die neue gebaut und allein der Anblick hat mich begeistert.“ Hinzu kam TV-Studium. „Ich hab´ immer schon Vierschanzentournee geschaut, als ich klein war.“ Gab´s da Vorbilder ? „Ja, Matti Nykänen. Und ein riesengroßes Vorbild von mir war der Dieter Thoma. Da willst du dann auch mal so werden und hast die Möglichkeit, weil die Schanzen vor der Haustür stehen.“ Danach ging es schnell vorwärts unter der Anleitung seines persönlichen ´Heimtrainers´, Vater Alois. „Ich hab´s eigentlich relativ schnell kapiert.“ Am Anfang stand vor allem. der Spaß im Mittelpunkt: „Wir waren da gleich so eine Truppe von 5-8 Leuten. Das war einfach immer eine Gaudi, da ging es noch nicht darum, dass du besonders gut bist. Das Training hat einfach Spaß gemacht.“
Der sportliche Fortschritt ließ trotz oder gerade durch die „Gaudi“ nicht auf sich warten. Drei Goldmedaillen bei der Junioren-WM waren die größten Erfolge. Bereits 1995/96 war er als 17 Jähriger im A-Kader des DSV unter Reinhard Heß, mit Jens Weißflog und - Dieter Thoma. „Das war schon komisch. Vorher war ich der volle Fan, hab´ einen Brief geschrieben, eine Autogrammkarte von ihm zurückgeschickt bekommen und mich gefreut wie ein Otto.
Auf einmal war ich mit ihm in einer Mannschaft, und er ist abends vorbeikommen und hat mit mir angestoßen. Das war schon cool.
Der Dieter ist halt auch so ein super Typ. Das wäre glaub´ ich auch blöd, wenn du einen als Vorbild hast vom Fernsehen, triffst ihn dann und denkst dir: Ist das einer !“ Nach Achtungserfolgen in seiner ersten Weltcupsaison (3x in den Top 20, dritter mit dem Team am Holmenkollen) machte Michi Uhrmann einen Schritt zurück. Drei Jahre B-Kader bei Andreas Bauer. „Ich war eigentlich der beste Nachwuchsspringer in Deutschland. Mein Vater hat mich zu dem gemacht. Dann ist es auf einmal abwärts gegangen. Ich habe meine Schule gemacht, war beim Bund. Da hätte ich den Stützpunkt wechseln sollen, nach Oberstdorf. Aber das wollte ich nicht, weil ich einfach sehr verbunden bin mit der Gegend hier. Außerdem war ich schon immer ein Einzelkämpfer, schon von daheim aus, hatte es nie mit so großen Truppen, wo alles bis ins letzte oberprofessionell abgeht. Mir war immer der kleine Verein lieber, die Underdogs, ein Woidverein hoid.“ [Anm. des Autors: Die wörtliche Übersetzung „Waldverein eben“ gibt das Original nur verfälscht wieder]
 Nach kurzem Gelächter wird es wieder ernst. „Damals wollte ich echt aufhören. Die Pubertät, da ging´s einfach nicht mehr so.“ Zudem erlebte er das Trauma eines jeden Skispringers. „Ich hatte unmittelbar hintereinander zwei ziemlich schwere Stürze in Oberhof und eine Zeit lang wirklich Angst. Nicht, dass ich vor Zittern kaum mehr stehen konnte, wenn es windig war und ich am Ablauf stand. Aber ich bin einfach mit angezogener Handbremse gesprungen. Inzwischen habe ich überhaupt keine Probleme mehr bei Wind.“
 Aufgehört hat er - zum Glück - nicht. Die Pubertät mit ihren Problemen wurde überwunden, auch die Angst bei schwierigen äußeren Bedingungen. Nach dem Wechsel zum Stützpunkt Bad Endorf ging es auch sportlich wieder bergauf. Erfolge im COC brachten vor der Saison 1999/2000 die Rückkehr in den A-Kader der Nationalmannschaft.
Nach dem Weltmeistertitel von 2001 folgte nur ein Jahr später einen weiteren Höhepunkt in der Karriere des Michael Uhrmann: Bei den olympischen Spielen in Salt Lake City 2002 holte Uhri zusammen mit seinen Kollegen Hannawald, Hocke und Schmitt die Goldmedaille im Team.
Seinen ersten und bislang einzigen Weltcupsieg konnte Uhrmann in der Saison 2003/2004 im polnischen Zakopane feiern.“
Und ein weiterer  ganz aktueller Erfolg; die Silbermedaille mit der Mannschaft bei der WM in Oberstdorf 2005.“
 


Sportmannschaft
des Jahres 2004


DJK-SG-Essen-Schönebeck; 1. Damen-Fußballmannschaft


"Zweiter Sieg im zweiten Spiel - damit steht die SG Essen-Schönebeck vorzeitig als Aufsteiger 2004 in die 1. Bundesliga fest. Vor 1100 Zuschauern gewannen die Westdeutschen am Sonntag souverän mit 3:0 gegen Tennis Borussia Berlin. Jennifer Balkenhohl brachte Essen in der 21. Minute in Führung. Charline Hartmann erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0 (42./ FE). Den Schlusspunkt setzte Katrin Lange in der 90. Minute.“


Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir herzlich zu diesen tollen Ergebnissen!

Beate Schaepers
Bundessportwartin




 


Sportlerwahl 2003


Auf der Bundesfachwartetagung am 6. und 7. März und auf der DV-/LV-Sportwartetagung am 13. und 14. März erfolgte die Sportlerwahl des Jahres 2003.Sie wählten zum/zur
 

Sportlerin des Jahres 2003


Alexandra Gräfer, DJK-MJC Trier

Mit Alexandra Gräfer ist zwar ein rheinisches Mädchen DJK-Sportlerin des Jahres geworden. Sie wurde in Düsseldorf geboren und wohnt in Neuss/Büttgen. Aber ihre sportlichen Meriten erreichte sie mit der Handballmannschaft DJK-MJC Trier, die in 2003 Deutscher Meister wurden. Sie ist dort als kraftvolle Torfrau eine gefragte Sportlerin.

 

Sportler des Jahres 2003

Johannes Neumann, DJK SB Regensburg

Der 18-jährige Schwimmer bereitet sich zurzeit auf die Olympiade in Athen vor. Nachdem es im Jahr 2002 nur zum undankbaren vierten Platz über 200m-Brust reichte, wurde er in 2003 Jugend-Europameister über 200m-Brust. Die Siegerzeit von 2:14:56 Minuten war zudem Deutscher Rekord. Mit der 4x100m-Lagenstaffel erreichte er außerdem eine Silbermedaille.

 

Sportmannschaft des Jahres 2003

 


Handball-Frauenmannschaft
DJK-MJC Trier

Die Handball-Frauen-Mannschaft DJK-MJC Trier wurde nach 2001 zum zweiten Mal Mannschaft des Jahres. Sie machte in 2003 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft besonders auf sich aufmerksam.

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir herzlich zu diesen schönen Erfolgen !!!

Beate Schaepers
Bundessportwartin